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TIPP DER WOCHE

Usbekistan - entlang der Seidenstraße nach Samarkand - 11 Tage

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Buchungscode:
USB 2020
Termin:
23.08.2020 - 02.09.2020
Preis:
ab 2059 € pro Person

Usbekistan in Mittelasien nimmt uns mit einem enormen Vermächtnis der Geschichte gefangen: Chiva, Buchara, Samarkand und Taschkent erwarten uns mit eindrucksvollen Architekturensembles aus Medresen, Mausoleen, Moscheen und Palästen. Hier sind die Geschichten aus 1001 Nacht entstanden und werden noch heute in den vielen Teestuben weitererzählt. Nehmen wir uns Zeit, diesen Geschichten zu lauschen, wir bummeln durch die Basare, beobachten das bunte Leben und genießen faszinierende Landschaftseindrücke: Wüstengebiete, Flussoasen und die Kulisse des Tien Shan.

1. Tag – 23.08.2020: München – Usbekistan (A)
Mittags geplanter Flug von München nach Taschkent. Nach der Landung werden wir von unserer Reiseleitung erwartet und zum Hotel begleitet. (2 ÜN)

2. Tag – 24.08.2020: Taschkent (40 km //F, A)
Wir starten zu einer umfassenden Rundfahrt durch Taschkent, welche uns die usbekische Hauptstadt vorstellt. In der größten Stadt des Landes treffen ein Mix aus Sowjetcharme und den Geschichten aus 1001 Nacht unvermittelt aufeinander. Taschkent  präsentiert sich uns grün und angenehm. Wir besichtigen den Khast-Imam-Komplex sowie die Medrese Kukeldash und tauchen erstmals in die fantastische Welt dieser mit türkisen Kacheln verzierten Kuppelbauten ein. Auf dem Chorsu Bazar, einem traditionellen Markt, werden wir von Düften und Farben, von aufgetürmten Bergen von Obst, Gemüse und Nüssen beeindruckt sein. Dem modernen Taschkent widmen wir uns am Nachmittag. Wir spazieren über den Platz der der Unabhängigkeit und bestaunen das in der Sowjetzeit errichtete Opernhaus.

3. Tag – 25.08.2020: Taschkent – Urgentsch - Chiwa (50 km // F, A)
Flug nach Urgentsch und Transfer nach Chiwa. Die alte Oasenstadt verdankt Ihren Wasserreichtum dem Amudarja, der ähnlich wie der Nil in Ägypten die Oase Choresm fruchtbar macht. Als Handelsort an der Seidenstraße von Kleinasien nach China gelangte Chiwa frühzeitig zu großer Bedeutung. Mit 30.000 Einwohnern die kleinste der prächtigen Städte an der Seidenstraße steht Chiwa in stolzer Konkurrenz zu den mittelalterlichen Altstädten von Samarkand und Buchara. Ein Spaziergang durch die Altstadt "Ichalan Kala" führt uns durch enge Gassen und über weite Plätze, zeigt uns eindrucksvolle Medresen und Moscheen. Diese sind, wie in der Region üblich, reich mit verglasten Kacheln verziert. Ein Besuch der Zitadelle veranschaulicht den wehrhaften Charakter der Städte an der Seidenstraße.(2 ÜN)

4. Tag – 26.08.2020: Chiwa (F, A)
Die Weltkulturerbestadt Chiwa bietet eine große Fülle an Bauwerken, die sich uns stimmungsvoll durch die beige Farbe des Lehms und die türkisen Kacheln präsentieren. Eindrucksvoll ist der Besuch des Pahlawen Mahmud Mausoleums, wo sich auch die Nekropole der Khane von Chiwa befindet. Der Nachmittag steht uns zum Spazieren
auf eigene Faust zur Verfügung, die Orientierung am unvollendeten Minarett Kalta Minor fällt leicht. In den Basaren stöbern, von der Dachterrasse eines Restaurants auf die Altstadt blicken – wir können genießen. Das Abendessen nehmen wir im „Sommerpalast des Emirs“ ein.

5. Tag – 27.08.2020: Chiwa - Buchara (450 km // F, M, A)
Am Morgen treten wir die Überlandfahrt nach Buchara an. Wir folgen eine Weile dem Flusslauf des Amudarja, der die Wüsten Karakum und Kysylkum voneinander trennt. Das Mittagessen nehmen wir als Picknick ein. Weiter führt uns die Fahrt durch Wüstenlandschaft nach Buchara, dessen Oase von den Wassern des Flusses Serafshan gespeist wird. Auch Buchara war eine bedeutende Handelsstation an der Seidenstraße und lange Zeit ein eigenständiges Chanat, bevor es im 19. Jahrhundert dem russischenReich eingegliedert wurde. (3 ÜN)

6. Tag – 28.08.2020: Buchara (20km // F, A)
Zu Fuß erkunden wir heute das legendäre Buchara, unser Spaziergang wird sehr kurzweilig. Über die ganze Altstadt verteilt gibt es Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Handwerksbetriebe, Basare und deren Besucher im Wechsel zu beobachten. Die Vielzahl an farblichen Eindrücken, Gerüchen und Geräuschen ist beeindruckend. Am Lyabi-Hous sind wir überrascht, wie leger die Atmosphäre in den zahlreichen Restaurants um den künstlichen Teich ist. Hier sehen wir uns die Magoki-Attori-Moschee mit Teppichsammlung, den feingliedrichen Innenhof der Medrese Nodir Devon Begi und die gewaltige Medrese Kukeldasch an. Die Kuppelbasare der Altstadt sorgen für eine stets quirlige Stimmung, so dass wir zahlreiche weitere historische Bauwerke immer wieder gerne in Augenschein nehmen. Wir besuchen das Mausoleum von Ismail Samani und das Mausoleum Tschaschma-Ajub, den Dehkon-Basar, den Komplex Bolo-Hous, die Stadtzitadelle Ark mit dem Registanplatz und hören hier von unserem Reiseleiter Legenden über die Entstehung der Zitadelle. Am Abend steht eine Folklore-Show mit Abendessen in der Medrese Nodir Devon Begi auf dem Programm.

7. Tag – 29.08.10.2020: Buchara (40 km // F, A)
Wir lernen heute das „sufistische” Buchara kennen. Bekanntlich gehört Buchara zu den sieben heiligen Städten des Islam. Etwas westlich von Buchara, wo die Felder durch Reihen von Maulbeerbäumen getrennt sind, versteckt sich eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten, Tschor- Bakr, auch Stadt der Toten genannt. Die ersten Bestattungen wurden hier schon vor 1.000 Jahren vorgenommen. Hier wurden die Scheiche des Dschuibari-Clans beigesetzt, die in der Samanidenzeit hohe Regierungsämter innehatten. Die Gedenkstätte Khoja Bahauddin Naqshbandi gehört zu den wichtigsten muslimischen Heiligtümern. Dieser große Theologe des 14. Jahrhunderts ist der Gründer des sufistischen Naqshbandi-Ordens, seine Gedenkstätte liegt etwa 12 Kilometer außerhalb von Buchara. Einst stand an der Stelle des heutigen Grabes ein heidnischer Tempel. Naqshbandi war einer der geistlichen Mentoren von Timur Lenk. Seine Philosophie gründet sich auf das Prinzip der Dil ba yeru das bokur („Im Herzen – Gott, in den Händen – Arbeit“). Die Naqshbandi- Nekropole und gedenkstätte gilt als das zentralasiatische Mekka.

8. Tag – 30.08.2020: Buchara - Schachrishabs – Samarkand (350km // F, A)
Auf dem Weg von Buchara nach Samarkand gelangen wir zunächst nach Schachrishabs. Heute wird der Ort „grüne Stadt“ genannt und ist die Geburtsstadt Timur Lenks, des Begründers eines sagenhaften Großreiches im Mittelasien des 14. Jahrhunderts. Es folgt ein beeindruckender Rundgang mit Besichtigungen der gigantischen Bauwerke der Stadt. Am späten Nachmittag erreichenwir Samarkand. (2 ÜN)

9. Tag – 31.08.2020: Samarkand (50 km // F, A)
Samarkand belegt durch archäologische Ausgrabungen eine bereits über 2700 Jahre alte Besiedlung. Alexander der Große kam bis nach Samarkand, Marco Polo verweilte auf seiner Reise nach China in der Stadt und nicht zuletzt war Samarkand Hauptstadt des Großreiches von Timur Lenk, das sich neben Mittelasien bis nach Afghanistan und Indien erstreckte. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen monumentalen Bauwerke, die die Altstadt beherrschen und derentwegen sie unter dem Schutz der UNESCO steht. Die kommenden zwei Tage stehen zur Verfügung, um neben den Sehenswürdigkeiten auch die Atmosphäre der Stadt genießen zu können. Heute besichtigen wir u.a. das Gur Emir Mausoleum, die beeindruckende Nekropole Shoizinda und den bekannten Registan Platz, der an drei Seiten von gewaltigen Medresen gesäumt wird. Nach dem Besuch der Bibi-Chanum- Moschee beenden wir diesen Tag mit einem Abendessen in einem traditionellen usbekischen Familienhaus.

10. Tag – 01.09.2020: Samarkand – Taschkent (40 km // F, A)
Am Vormittag besuchen wir eine Seidenpapiermanufaktur, die von Meistern der Familie Muchtarov gegründet wurde. Dank ihrer Bemühungen ist in dieser Manufaktur die alte Tradition der Papierherstellung nach samarkander Technologie wiederbelebt worden. Die Manufaktur liegt in einer malerischen Ortschaft: schattige Bäume, der Siyob-Fluss, ein Wasserrad und ein kleines Teehaus prägen das Umfeld. 1868 gründete Dmitriy Filatov hier bei Samarkand eine Weinproduktion, eine kleine Überraschung in dieser orientalischen Umgebung. Es folgt eine Weinprobe und Weinkellerbesichtigung. Am späten Nachmittag Fahrt mit dem modernen Schnellzug „Afrosiyob“ zurück nach Taschkent, wo wir zum Abschiedsessen erwartet werden. (1 ÜN)

11. Tag – 02.09.2020: Taschkent – München (F)
Am frühen Morgen geplanter Rückflug von Taschkent nach München.
Programmänderungen, insbesondere in der Reihenfolge des Ablaufes, vorbehalten. An- und Abreisetag dienen ausschließlich zur Erbringung der Beförderungsleistung.
(F= Frühstück, M= Mittagessen,A= Abendessen)

Eingeschlossenen Leistungen:

  • Flug mit Usbekistan Airways München – Taschkent und zurück in der Economy-Class
  • Flughafensteuern und -gebühren inkl. aktuellem Kerosinzuschlag (Stand November 2019: 186 EUR) Inlandsflug Taschkent – Urgentsch mit Usbekistan Airways
  • 10 Übernachtungen in Hotels der Mittelklasse bis gehobenen Mittelklasse
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/ WC
  • Halbpension (Abendessen i.d.R. in Restaurants oder Familienrestaurants)
  • 1 Mittagessen (Reisetag 3)
  • Besichtigungen, Ausflüge, Eintrittsgelder und Transfers in einem landestypischen Bus lt. Programm
  • Weinverkostung in Samarkand
  • Schnellzugfahrt Samarkand - Taschkent
  • Örtliche, deutschsprechende Reiseleitung
  • Reiseliteratur
  • Reisebegleitung ab/bis München
  • Die Kundengelder sind bei der R+V Versicherung abgesichert.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • An und Abreise zum Abflughafen München
  • Reiseversicherungen

Teilnehmerzahl: mind. 16, max. 25 Personen

Reiseveranstalter: RV Touristik GmbH, Amalienstr. 9b-11, 80333 München

Unterkünfte Usbekistan 2020

Details
  • Pro Person im Doppelzimmer ohne Versicherung
    2059 €
  • Pro Person im Einzelzimmer ohne Versicherung
    2269 €

Unterkünfte Usbekistan 2020

Taschkent: 3 Übernachtungen im Hotel City Palace ****

http://www.citypalace.uz/

Chiwa: 2 Übernachtungen im Hotel Bek ***

 

Buchara: 3 Übernachtungen im Hotel Asia ****

http://asiahotels.uz/en/Asia-Bukhara.html

 

Samarkand: 2 Übernachtungenim Hotel Malika Diyora ****

http://hotel-diyora.com/

 

 

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