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TIPP DER WOCHE

Update für Berlin – Eine Stadt im ständigen Wandel - 5 Tage

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Buchungscode:
BER-2018
Termin:
24.03.2018 - 28.03.2018
Preis:
ab 798 € pro Person

Von „Berlo“ (slawisch) – eine trockene Stelle in einem Feuchtgebiet – hat sich wohl mit der Zeit der Name Berlin abgeleitet. Dies erscheint, gemessen an den vielen sichtbaren Pumpleitungen an den aktuellen Baustellen der Stadt, plausibel zu sein. Die Hohenzollern residierten hier bereits im 15. Jahrhundert, zunächst als Marktgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, ab 1701 als preußische Könige und später als Kaiser des „Deutschen Reiches“.

Die deutsche Hauptstadt hat im 19. Jahrhundert viele Veränderungen durchlaufen und galt lange Zeit als „Chicago an der Spree“. Wegen ihres unaufhaltsamen Wachstums entwickelte sich Berlin binnen weniger Jahrzehnte von der königlichen Residenzstadt zur zweitgrößten Industriemetropole Europas. Diese Entwicklung war getragen von Großunternehmen wie Borsig, Siemens oder der AEG, die zu einem enormen Bau-Boom, verbunden mit großen städtebaulichen Veränderungen führte. Repräsentative Boulevards bildeten eine Bühne bürgerlicher Selbstdarstellung und Ort des kulturellen Aufbruchs. Sie wurden für viele Menschen zum Synonym der Goldenen Zwanziger Jahre. Nahezu alles davon ging im Ansturm der Katastrophen des 20. Jahrhunderts, den Weltkriegen und den wechselnden politischen Systemen unter. Die Stadt hat sich im Laufe seiner Geschichte immer wieder neu erfunden. Gerade nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten ging es darum, das Stadtbild der gemeinsamen Hauptstadt neu zu formen und der einsetzenden Rückbesinnung auf das historische Zentrum Berlins Rechnung zu tragen. Mittlerweile ist man bereits dabei, den Rohbau des wiederaufgebauten Stadtschlosses mit barocken Fassadenteilen zu verkleiden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das ehemalige Staatsratsgebäude aus DDR Zeiten ein aus Originalteilen rekonstruiertes Schlossportal besitzt. Dagegen geht man momentan wenig behutsam mit der Friedrichswerder’schen Kirche um, einem der herausragenden Bauten von Karl Friedrich Schinkel. In knappstem Abstand zur Kirche werden links und rechts Luxuswohnungen gebaut. Die Kirche ist mittlerweile wegen unübersehbarer Schäden vom Einsturz bedroht. Dagegen wird über die bereits vom Bundestag beschlossene „Einheitswippe“ auf dem Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelms-Denkmals immer noch debattiert. Anders entwickelt sich die Spandauer Vorstadt in Berlin Mitte, vor Jahren von der Immobilienbranche als Spekulationsobjekt entdeckt, scheint sich hier in den letzten zehn Jahren die Denkmalspflege und das Bewusstsein für die Qualität gewachsener Stadträume durchgesetzt zu haben.

1. Tag, München – Berlin
Individuelle Anreise nach München. Vormittags fliegen wir von München nach Berlin. Transfer vom Flughafen zum Hotel. Erster Orientierungsgang im Umfeld des Potsdamer Platzes. Für gut drei Jahrzehnte verlief hier die Nahtstelle zwischen West und Ost, eine menschenleere Brache aus Todesstreifen und Mauer. Einst war er verkehrsreichster Platz und Vergnügungsviertel im Berlin der Goldenen Zwanziger Jahre. Heute versucht man, mit den jährlichen Filmfestspielen an die glamouröse Welt der Stars und Sternchen anzuknüpfen. Nur wenige Schritte davon entfernt ist das Kulturforum. Besuch der Gemäldegalerie mit Besichtigung ausgewählter Werke. Zur Weltarchitektur gehören die Neue Nationalgalerie von Mies van der Rohe und die Berliner Philharmonie von Hans Scharoun. Seine Idee des zentral angeordneten Orchesterpodiums beeinflusst bis heute weltweit den Konzertsaalbau. (4 Ü)

2. Tag, Berlin
Besuch des Jüdischen Museums. Der ungewöhnliche Bau des amerikanischen Architekten Daniel Liebeskind und der Barockbau des ehemaligen Kammergerichts sind unterirdisch miteinander verbunden und bilden somit eine untrennbare Einheit. Hier symbolisieren architektonische Formzusammenhänge auch das Ausstellungskonzept der zweitausendjährigen Geschichte des deutschen Judentums. Rundgang durch die Spandauer Vorstadt in Berlin Mitte mit den Hackeschen Höfen. Sie waren 1907 der größte Wohn- und Gewerbekomplex Europas, der sich in seiner Form bis heute erhalten hat. Das lebendige Viertel um den Hackeschen Markt lädt mit seiner Mischung aus Cafés, Restaurants, Designerläden und Galerien zum Bummeln ein.

3. Tag, Ausflug nach Potsdam
Mit der Gründung des Königreichs Preußen wurde Potsdam königliche Residenz und von Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, zur Garnisonsstadt ausgebaut. Sein Sohn, Friedrich II. ließ ab 1744 diese karge Residenzstadt in sein gebautes Sehnsuchtsziel des Südens verwandeln. Heute schließt das Museum Barberini – inspiriert vom römischen Palazzo Barberini – die letzte Lücke am alten Markt. Im Gegensatz zur Stadt blieb das am Rande Potsdams gelegene Rokoko-Schloss Sanssouci von den großen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges verschont. Unbeschädigt ist auch Schloss Cecilienhof geblieben, das in den letzten Jahren des Kaiserreichs für Kronprinz Wilhelm erbaut und nach seiner Gemahlin benannt worden ist. Hier fanden 1945 die Sitzungen der Potsdamer Konferenz statt. Seit 1990 steht Sanssouci mit seinen Schlössern und den weitläufigen Parkanlagen als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

4. Tag, Berlin
Besichtigung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem Gemeindesaal und Glockenturm von Egon Eiermann. Das weltberühmte Ensemble war während der Teilung das Wahrzeichen von Westberlin. Die blauen Glaswände des wenig beachteten Kirchenraums erzeugen eine überraschend stimmungsvolle und meditative Lichtatmosphäre. Erschließung des Areals um das Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Pariser Platz, Konferenzsaal der DZ-Bank von Frank Gehry, Akademie der Künste, Britische Botschaft, Stelen-Feld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Erschließung des Areals um den Berliner Schlossneubau, das ehemalige Staatsratsgebäude der DDR, die Friedrichswerder’sche Kirche, das Museumsensemble auf der Berliner Museumsinsel.

5. Tag, Berlin – München
Besuch des Pergamon Museums, Zeit zum Bummeln und Genießen. Der Rückflug nach München findet am Nachmittag statt.

Änderungen im Programmablauf vorbehalten.
 

Im Reisepreis enthalten:

• Linienflug mit LH von München nach Berlin und zurück in der Economy-Klasse
• 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im Hotel NH Collection Berlin Mitte
• Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
• Alle Ausflüge, Eintritts- und Trinkgelder während des Programms
  (ausgenommen persönliche Trinkgelder)
• Reiseleitung ab/bis München

Kunsthistorische Führung & Reiseleitung:
Herr Götz-Peter Thiele

Teilnehmerzahl:
Min. 15 Personen – max. 20 Personen

Unser Flugkontingent ist bis zum 17.01.2018 reserviert. Danach sind Buchungen nur noch auf Anfrage möglich.

Reiseveranstalter:
BLLV Reisedienst GmbH, Kurfürstenplatz 5, 80796 München
 

NH Collection**** Berlin Mitte

 
Details
  • Preis pro Person im Doppelzimmer
    798 €
  • Preis pro Person im Einzelzimmer
    958 €

NH Collection**** Berlin Mitte

 
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NH Collection **** Berlin Mitte

Das NH Hotel Berlin Mitte liegt direkt am Checkpoint Charlie. Wenige Schritte von der Friedrichstraße entfernt, erreichen Sie in wenigen Gehminuten einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Potsdamer Platz oder das Brandenburger Tor.

www.nh-collection.com/de/hotel/nh-collection-berlin-mitte-friedrichstrasse