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Schloss Fürstenstein

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TIPP DER WOCHE

Romanische Kirchen in Köln – Ein wahrer Genuss! - 4 Tage

Romanische Kirchen in Köln – Ein wahrer Genuss!
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Buchungscode:
KLN2019
Termin:
17.06.2019 - 20.06.2019
Preis:
ab 398 € pro Person

Köln gehört zu den lebenswertesten Städten in Deutschland, frei nach den beiden Lebensweisheiten: „et hätt noch immer jot jejange” und „mer muss jünne künne”
Diese Mentalität der Zuversicht und Grundzufriedenheit, sowie des sich Eingebens in größere, nicht immer zu leitende Geschicke, hat zu einer besonderen Ausprägung der Frömmigkeit geführt, die sich gleichermaßen im sog. „rheinischenm Katholizismus” wie im Kölner Karneval widerspiegelt. Gelebte Frömmigkeit, oft auch mit einem Augenzwinkern und Hintertürchen, aber immer authentisch, hat in Köln zu einer Vielzahl von Kirchen, Klöstern und Stiften geführt, deren eindrucksvollstes Ensemble die 12 großen romanischen Kirchen bilden.

Seit der Mitte des 10. Jahrhunderts wuchs Köln zu einem herausragenden künstlerischen Zentrum heran. Unter Erzbischof Bruno (953 – 965), dem Bruder Kaiser Ottos I., begann eine Phase bedeutender Bautätigkeit. Es entstanden Groß St. Martin, dessen mächtiger Vierungsturm das Stadtpanorama Kölns von der Rheinseite her prägt, und St. Pantaleon, maßgeblich durch die Kaiserin Theophanu begünstigt. Ebenfalls rheinseitig zu sehen sind St. Maria Lyskirchen und St. Kunibert, die jüngste der romanischen Kirchen. Im Chorraum verweist eine Bodenplatte von Elmar Hillebrand auf die Krypta und den Künibertspütz, einen Brunnenschacht, auf dessen Grund die Mutter Gottes mit den Seelen der ungeborenen Kinder spielen soll. St. Maria Lyskirchen ist die Kleinste unter den Großen. Sie wurde im Gegensatz zu den übrigen 11 großen romanischen Kirchen im 2. Weltkrieg kaum beschädigt, so dass die historischen Gewölbefresken aus dem 13. Jahrhundert die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zeigen, größtenteils erhalten sind. Die größte Kirche im Ensemble ist St. Maria im Kapitol, entstanden auf den Fundamenten eines römischen Tempels aus der Zeit um 50 n. Chr., der Jupiter, Juno und Minerva geweiht war. Hier bildet sich im Rheinland der Chorstuhl erstmals zur Kleeblattform aus, dem Dreikonchenchor. Als bauliches Ebenbild der Geburtskirche in Bethlehem. Nur wenige Meter vom Dom entfernt beherbergt St. Andreas in der Krypta den Sarkophag des Albertus Magnus aus dem 13. Jahrhundert. Eindrucksvoll sind hier auch die reiche Bauplastik und die zeitgenössischen Fenster von Markus Lüpertz. Wiederum in unmittelbarer Nähe befindet sich St. Gereon, der eigenwilligste Bau mittelalterlicher Kölner Architektur. Die ovale Grundform der Kirche aus dem 4. Jahrhundert wurde 1220 zum Dekagon umgebaut. Unweit davon die romanische Emporenbasilika St. Ursula mit der einzigartigen Goldenen Kammer. In ihr ruhen in Schreinen und Schränken zu Ornamenten geformt, unzählige menschliche Knochen, die Reliquien der Märtyrerinnen, über deren Gräberfeld St. Ursula 1135 als Damenstift errichtet wurde. Einen weiteren Höhepunkt sakraler Kunst bietet St. Cäcilien, welche seit 1956 das Schnütgen-Museum beherbergt. Sakrale Kunst in sakralem Raum. Nur hier ist in Köln auch eine Doppelkirchenanlage mit der Pfarrkirche St. Peter erhalten. Alle 12 romanischen Kirchen liegen im heutigen Innenstadtbereich der dritten mittelalterlichen Stadterweiterung von ca. 1180 – 1280, so dass dem Besucher auf kurzen Wegen die höchste Qualität romanischer Kunst geboten wird.

1. Tag, Mo., 17.06.2019 Individuelle Anreise – St. Georg – St. Severin
Nach der individuellen Anreise um 13.30 Uhr Treffpunkt im Classic Hotel Harmonie; fußläufig vom Bahnhof zu erreichen. Besichtigung von St. Georg (1067 geweiht) – einzige Säulenbasilika unter den 12 romanischen Kirchen – charakteristische Elemente der karol. und otton. Baukunst – kostbares Evangeliar (1100 – 1120). Anschließend Besichtigung von St. Severin – röm.-frank. Ausgrabungen – Sakrarium unter der Krypta – ältestes Chorgestühl (13. Jh.) in Köln. Danach Fahrt zum Triangle Turm – gläsernes Bürogebäude mit Aussichtsplattform – rechtsrheinisch gelegen, mit Blick auf die Kölner Stadtsilhouette. Am Abend gemeinsames Abendessen im „Früh am Dom” (nicht im Reisepreis enthalten). (3ÜA)

2. Tag, Di., 18 .06.2019 St. Pantaleon – St. Maria Lyskirchen – St. Maria im Kapitol
Um 8.00 Uhr treffen wir uns im Hotel und machen uns auf den Weg nach St. Pantaleon – einschiffiger Saalbau aus otton. Zeit (966 – 980) – um 1150/60 Erweiterung zur dreischiffigen Basilika – Geschichte von St. Pantaleon ist eng mit Kaiserin Theophanu (um 960 – 991) verknüpft, der Gemahlin Ottos II. – Theophanu-Kapelle mit ihrem Sarkophag aus Marmor. Anschließend Besichtigung der am Rhein gelegenen Kirche St. Maria Lyskirchen – zwischen 1210 und 1220 entstand über einem Vorgängerbau eine dreischiffige Emporenbasilika mit Osttürmen – original erhaltene Deckenfresken aus dem 13. Jahrhundert – sog. Schiffermadonna (rheinisch, um 1410/20, überlebensgroß); ursprünglicher Standort an der Außenseite; heute in einer Nische der inneren Westwand vor gemalter Rheinkulisse aufgestellt. Nach einem kurzen Fußweg erreichen wir den Heumarkt, ideal für die Mittagspause. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich St. Maria im Kapitol – größte der roman. Kirchen – erstmalig Dreikonchenchor im Rheinland – im 7./8. Jahrhundert erste Saalkirche auf den Ruinen des Tempels – im 10. Jahrhundert Ansiedlung von Benediktinerinnen durch Erzbischof Bruno (Grabstätte in St. Pantaleon) – im 11. Jahrhundert Salischer Neubau – im 12. Jahrhundert Umwandlung in ein Damenstift – herausragende romanische Bildertür aus dem 11. Jahrhundert – Crucificus dolorosus, um 1300 – große Krypta unter dem Chor um Niveaugefälle zum Rhein zu überbrücken. (F)

3. Tag, Mi., 19.06.2019 St. Ursula – St. Gereon – St. Andreas –St. Kunibert
Gegenüber dem Hotel treffen wir uns um 9.45 Uhr am Eingang von St. Ursula – seit dem 4. Jahrhundert entstanden hier erste frühchristliche Kultbauten über einem spätantiken römischen Gräberfeld – ab 9. Jahrhundert Bau einer Stiftskirche – 2.V.12. Jh. Neubau der dreischiffigen Emporenbasilika mit Querbau und Turm – mit dem Kirchen-Gebäude ist die Legende um das Martyrium der Hl. Ursula und ihrer Begleiterinnen verbunden – 1643 – 1664 Einrichtung und Ausstattung der „Goldenen Kammer”, mit den Reliquien ursulanischer Jungfrauen. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zu St. Gereon – um 1210 – 27 Umbau des frühchristlichen Kernbaus zum heutigen Dekagon (Zehneckbau) – erhaltene Freskomalerei in der Apsis aus dem 12. Jahrhundert – in der Krypta: Confessio mit Sarkophagen der Märtyrer der Thebäischen Legion, deren Anführer Gereon (heute einer der Stadtpatrone Kölns) war; er fand zu Beginn des 4. Jahrhunderts in Köln sein Martyrium – bestechendes Glasfenster-Ensemble im Dekagon aus den 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts von Georg Meistermann und Wilhelm Buschschulte. Die Mittagspause verbringen wir im Domviertel. Anschließend Besichtigung von St. Andreas – im 10. Jahrhundert Gründung eines Chorherrenstifts und Bau einer frühroman. Stiftskirche – um 1200 Neubau einer dreischiffigen Basilika in Kreuzstruktur mit Westquerbau, kurzem Langhaus, Querschiff mit Konchenabschluss, achteckigem Vierungsturum – um 1420 Neubau des spätgotischen Langchores – in der Krypta befindet sich der Sarkophag des Hl. Albertus Magnus (1280 gestorben) – moderner Fensterzyklus von Markus Lüpertz im südlichen (zw. 2005 – 08) und nördlichen Querhaus (2010 fertiggestellt). Wiederum nach nur einem kurzen Fußweg erreichen wir St. Kunibert – der namensgebende Hl. Kunibert war im 7. Jahrhundert. Bischof in Köln und vermutlich Erbauer des Vorläuferbaues, der Clemenskirche – um 1215 – 47 Bau der spätstaufischen dreischiffigen Basilika mit Ostchor, Türmen und Westquerhaus – die ältesten in Köln erhaltenen Glasfenster (1220 – 30) – Kunibertspütz – Taufkapelle und Reliquienschrank aus dem 13. Jahrhundert. (F)

4. Tag, Do., 20.06.2019 St. Cäcilien mit Schnütgen-Museum
Bevor wir uns von Köln verabschieden, besuchen wir St. Cäcilien, in welcher das Schnütgen- Museum beherbergt ist – dort ist hervorragende sakrale und profane Kunst aus acht Jahrhunderten zu erleben – an der Außenseite Totentanz-Graffiti von Harald Naegeli (1980) – in direktem Anschluss an St. Cäcilien befindet sich die Pfarrkirche St. Peter, die Taufkirche Peter Paul Rubens. Gegen 12.00 Uhr Rückkehr zum Hotel und Verabschiedung. (F)

Alle romanischen Kirchen sind noch aktiv im Gemeindeleben vertreten und werden vielfältig genutzt. Daher kann es, trotz detaillierter Terminabsprache mit den Pfarrbüros, zu Verschiebungen im Besichtigungsprogramm kommen.

Eingeschlossene Leistungen:

  • 3 Übernachtungen im Classic Hotel Harmonie, direkt in der Innenstadt in einer Seitenstraße gelegen. Parkplätze sind auf Anfrage verfügbar.
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Frühstück
  • Ausflüge, Besichtigungen und Transfers inkl. aller Eintrittsgelder lt. Programm

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • An- und Abreise
  • weitere

Reiseleitung:
Andrea Kühnhackl

Teilnehmerzahl:
Min. 15 Personen – max. 20 Personen

Information zu Reisedokumenten:
Personalausweis oder Reisepass

Mobilitätseinschränkung:
aus unserer Sicht eingeschränkt geeignet

Reiseveranstalter: BLLV Reisedienst GmbH, Kurfürstenplatz 5 , 80796 München

Classic Hotel Harmonie

 
Details
  • Pro Person im Doppelzimmer
    398 €
  • Pro Person im Einzelzimmer
    503 €

Classic Hotel Harmonie

 

Classic Hotel Harmonie *** Köln
Das von uns ausgewählte 3- Sterne Classic Hotel Harmonie liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Sollten Sie mit dem PKW anreisen, gibt es Parkmöglichkeiten in der nahe-gelegenen Parkgarage (Kosten: 18 EUR/24 Std.)
www.classic-hotel-harmonie.de
 

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