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TIPP DER WOCHE

Georgien - Mensch-Natur-Kultur - 13 Tage

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Buchungscode:
GEOR-TJ
Termin:
01.10.2020 - 13.10.2020
Preis:
ab 1733 € pro Person

Georgien ist touristisch noch wenig erschlossen. Wir werden teils einfach wohnen, manchmal fehlender Komfort wird durch herzliche georgische Gastfreundschaft ersetzt. Kommen Sie mit auf ein Abenteuer – so nah wie auf dieser Reise können Sie sonst bei keiner anderen „Tanja Jorberg KULTUR.reise“ Land und Leute kennen lernen. Ich freue mich, diese Reise mit der sehr erfahrenen, originellen georgischen Priesterin der Christengemeinschaft, Nargisi Tizlarishvili durchführen zu dürfen. Sie wird uns mit großer Begeisterung und Liebe ihr Land erschließen.

Wir lernen die neu gegründete Christengemeinschaft in Tiflis ebenso kennen, wie über 1500 Jahre alte Kirchen und die umwerfend grandiose Landschaft des Kaukasus. Dieses kleine Land, ungefähr so groß wie Bayern, birgt eine Natur von großer Vielfalt: 5000m hohe Berge, liebliche Ufer des Schwarzen Meeres, wüstenartige Steppe, fruchtbare Täler mit Zitrusfrüchten und großer Hitze, während nur wenige Kilometer entfernt das ewige Eis vor dem tiefblauen Himmel leuchtet.

Georgien zwischen Orient und Okzident

1.Tag Donnerstag 1.10.2020: Flug Anreise
Wir werden von unserer Reiseleiterin herzlich am Flughafen begrüßt, die meisten werden wohl in der Nacht gegen 3.00 Uhr landen und in unser ca. 20 km entferntes ruhiges Gästehaus der Christengemeinschaft in Tiflis gebracht und dürfen sich auf ihr Bett freuen. (3ÜN)

2.Tag Freitag 2.10. Tiflis - lebendige Stadt voller Gegensätze
Erstmal ausschlafen! Nach einem stärkenden Brunch erleben wir heute die Altstadt. Multikulturelle Einflüsse prägenTiflis seit Jahrhunderten. Was beim Flanieren durch die Altstadt, die an der legendären Handelsroute der Seidenstraße liegt, auffällt, sind die vielen Kirchen. Die georgisch-orthodoxe Antschischati-Basilika aus dem sechsten Jahrhundert ist die älteste Kirche der Stadt. Man munkelt: Der Patriarch sei wieder der zweitmächtigste Mann im Lande…
Die Historie von Tiflis lässt sich erzählen als eine fortwährende Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau. Verfall und Fortschritt, das sind auch die zwei entgegengesetzten Dynamiken, die Tiflis heute so interessant machen. Die Jahre nagen an den Jugendstilvillen die so wunderschön morbid aussehen. Improvisierte Holzhäuser neben futuristischer Architektur: Größer können Gegensätze kaum sein. Aus dieser Spannkraft scheinen kreative Lebenskonzepte zu entstehen. Von einer Anhöhe aus genießen wir einen großartigen Blick über die Stadt. Abends lassen wir den Tag nachklingen bei ausgesprochen leckerer georgischer Küche, die eigens für uns vom „Künstler-Koch“ aus frischen Zutaten zubereitet wird - in unserem Quartier, der Gemeinde der Christengemeinschaft. Alternative: Wem dieses Programm am ersten Tag zu anstrengend ist, der kann sich ausklinken und in einem der Thermalbäder nach uralter Tradition entspannen.

3.Tag Samstag 3.10:  Zauber religiöser Architektur
Wir fahren über die landschaftlich schöne Georgische Heerstraße, die Soldaten und Händler seit Jahrtausenden für ihre Geschäfte nutzten. Unser erstes Ziel ist Mzcheta, Georgiens einstige Hauptstadt ist heute das wichtigste religiöse Zentrum des Landes sowie UNESCO-Weltkulturerbstätte. Auf einem Hügel erhebt sich die älteste Kreuzkuppelkirche des Landes, das Dschwari-Kloster. Der Anblick ist zauberhaft: Es scheint, als würde sich das Kloster aus dem Felsen erheben – eines der besterhaltenen Beispiele für frühchristliche Kirchen des georgischen Architekturstils „Croix Libre“. Anschließend besichtigen wir die mächtige Swetizchoweli-Kathedrale. Sie gilt als das Herz und die Seele Georgiens, von hier aus nahm das Christentum seinen Anfang. Ich leite Sie in Anschauungsübungen, die uns die Lebendigkeit und tiefe Wirkung der Flechtornamente erfahren lassen. Weiterfahrt zur 3000 Jahre alten Höhlenstadt Uplisziche. Es ist ein besonderes Erlebnis, in den vom Zahn der Zeit und den Horden von Timur Lenk verschont gebliebenen Bauten zu spazieren.
Abendessen nach Rückkehr in die Gemeinde in Tiflis Norden in den gewaltigen Kaukasus. Auf kurvenreicher Strecke geht es bergauf, immer wieder die schneebedeckten Berggipfel vor Augen. Unterwegs bestaunen wir die Ananuri-Festung aus dem 16.Jhd. an deren Fuße der türkisgrüne Schinwali-Stausee glänzt, umgeben von schroffen Kaukasus-Felsen. Weiter kurven wir über den 2395m hohen Kreuzpass bis zum Bergdorf Stepansminda, wo wir in einfachen Zimmern mit teilweise grandioser Aussicht auf den schneebedeckten Kasbek übernachten. Abendessen im Hotel. In der klaren, kalten Bergluft werden wir wunderbar schlafen.
160 km

5.Tag Montag 5.10.: Der Berg ruft!
Der 5035 m hoher Mkinwarzweri (Eisspitze, so heißt bei den Georgiern der Kasbeg) hüllt sich oft in Wolken. Wir werden Glück haben und ihn weiß strahlend in der Sonne sehen, wenn wir zu der Dreifaltigkeitskirche aufsteigen ( 450 Höhenmeter, mittelschwer ). Bei Bedarf kann die Fahrt in einem Jeep zurück gelegt werden, ca. 30.-€. Die Dreifaltigkeitskirche thront eindrucksvoll auf einem Berg vor dem großen Kaukasus - die russische Grenze scheint einen Katzensprung entfernt. Seit Jahrtausenden ist die Pass Straße durch den Hohen Kaukasus gen Norden eine wichtige und gefährliche Verbindung. Nach unserem Abstieg genießen wir ein Mittagessen und dürfen anschließend unsere müden Beine ausruhen während der Rückfahrt nach Tiflis. Abendessen und Übernachtung in Tiflis.
160 km
 

6.Tag Dienstag 6.10.: Nach Osten ins Weinland Kachetien
Heute fahren wir über den 2000m hohen Gombori-Pass ins Brot- und Weinland Kachetien, seit Urzeiten fruchtbarstes Gebiet Georgiens. Man sagt, die Kachetiner schöpfen ihre Lebenskraft und Philosophie aus den Böden, die sie bearbeiten, und die Gastfreundschaft, mit der sie dem Fremden begegnen, aus den Tiefen ihrer Seele. Unterwegs werden wir georgische Küche genießen. Das besondere ist in Georgien Qvevri Wein, den wir in einer Weinprobe kennenlernen. Qvevri ist ein Tongefäß, das ganz in der Erde begraben ist. Diese Tradition lebt schon seit 5000 Jahren in Georgien. Sicher wird der Wein unser Abendessen noch mehr „verleckern“! Oktober ist Erntezeit und wir werden mit Weintrauben beladene LKW sehen. Wo es Fruchtbarkeit gibt, gab es immer schon Kultur und Kunst: Das Kloster Ikalto stammt bereits aus dem 6.Jhd. und war für seine Wein berühmt, den es in „Pipelines“ bis ins 14 km entfernte Telawi fließen ließ. Ikalto war im Mittelalter Georgiens bedeutende Akademie, die auch zauberhafte Formen und Bauten hervorbrachte. Immer wieder haben Sie Gelegenheit, in meditativen Formbetrachtungen tiefer in dieses frühchristliche Wissen einzutauchen. Sie erfahren, wie sich in georgischen Bauten altpersisches, griechisches, orientalisch-muslimisches und westliches Geisteswissen treffen und etwas ganz Eigenes schaffen! Die Formen wirken im Ätherischen - vielleicht drückt sich darin aus: Die weibliche Seite des Christentums wirkte im Verborgenen - doch kraftvoll!
Ca. 200 km Übernachtung und kultiviertes Abendessen in Kvareli im Hotel Chateau, gehobene Mittelklasse.

7.Tag Mittwoch 7.10.: Tiblissi - Stadt der Kulturen
Auf unserer Rückfahrt durch Kachetien Richtung Tiblissi besichtigen wir die Kirchen von Alawerdi und Gremi. Zurück in unserem Quartier haben wir noch Zeit, durch Tiblissi zu schlendern und den mit Nargizi befreundeten Maler David Kashmadze zu besuchen. Abends dürfen wir wieder liebevoll zubereitete georgische Gerichte genießen, im schönen Garten unseres Quartiers, so das Wetter es zulässt. ca. 150 km
 
8.Tag Donnerstag 8.10.: Der Westen: Land des Goldenen Vlies
Wir verlassen Tiblissi für 3 Nächte. Bei Interesse besichtigen wir in Gori, der Geburtsstadt Stalins, das seinem Kult gewidmete Museum. Ein seltener Ort, an dem man die eigene Atmosphäre spüren kann, die das sowjetische 20.Jhd. beherrschte.
Weiter gehts zu einem Traum aus dem Mittelalter: Das abgeschieden auf einem Hang des kleinen Kaukasus gelegene Kloster Kinzwissi beherbergt zauberhafte Fresken des berühmten blauen Engels, der den Betrachter zu beschützen scheint. Unsere Weiterfahrt führt uns durch saftig grüne Täler mit Walnuss- und Esskastanienbäumen, durch die wilde Bordshomischlucht mit ihren berühmten Mineralwasser. Nach ca. 5 Stunden Fahrt erreichen wir das Schwarze Meer wo die Christengemeinschaft ein Grundstück hat, um Kinder- und Jugendferien zu veranstalten. Wir erleben den Sonnenuntergang am Meer -
genießen ein Bad in den Wellen und lassen die Seele baumeln.
1 Nacht in Anaklia im gepflegten Hotel White House, ca. 350 km

9.Tag Freitag 9.10.: Gelati
Nach einem Frühstück mit Meerbrise genießen wir noch den Strand, wer mag
nimmt ein frühes Bad in den Wellen. Unser nächstes Ziel ist die bedeutendste Akademie des Mittelalters, Gelati - das georgische Chartres! Wir hören ihre Geschichte und vertiefen uns anschauend in die Formkraft der Reliefs und Architektur bevor wir Richtung Kutaissi, Georgiens zweitgrößter Stadt aufbrechen. Wir besichtigen die auf einer Anhöhe thronende Bagrati-Kathedrale und vielleicht haben wir das Glück, einen kraftvollen Männerchor mit der wunderbaren sakralen Musik Georgiens zu hören? Durch wilde, grüne Bergwelten fahren wir bis Wardzia, wo wir 2 Nächte in Valodia´s Cottagem übernachten, einfache Zimmer, absolut ruhig in der Natur und einem Ökogarten gelegen. Das Abendessen ist aus selbst angebauten, frischen Zutaten, ebenso wie der eigene Wein - Naturgenuss pur. Nach der langen Busfahrt werden wir gut in der frischen Bergluft schlafen. ca. 390 km 2 Nächte in Wardsia

10.Tag Samstag 10.10.: Höhlenkloster
In dieser Naturstille ausgeschlafen, wandern wir nach dem Frühstück zum nahegelegenen Höhlenkloster Wardzia. Gut 500 Meter ragt eine Felswand vom Ufer des Mtkwari in die Höhe und birgt zahlreiche Treppen, Höhlen, Gänge, die sich über mehrere Etagen erstrecken. Ursprünglich wohl um die 2000 Säle und Kammern, die kilometerlang sich durch den Fels zogen. In seiner Blütezeit beherbergte das Kloster 800 Mönche. Trotz seiner Nähe zur türkischen Grenze war Wardsia ein beliebtes Urlaubsziel sowjetischer Bürger. Am Nachmittag haben wir Ruhe, um das Erlebte in herrlicher Natur nachklingen zu lassen oder eine Führung durch den ökologischen Garten mit zu machen. Abends genießen wir wieder frisches, leckeres Essen mit einem Glas heimischen Weines. Hier können Sie die Tonfässer mit Wein in der Erde bewundern

11.Tag Sonntag 11.10.: Auf den Weg nach Tiflis
Heute geht es zurück nach Tiflis durch herrliche Landschaft. Unterwegs genießen
wir die frische, bunte, immer auch für Vegetarier fantastische, georgische Küche - mit vielen Walnüssen. Je nach Lust und Laune machen wir Abstecher, um Kirchen und Klöster zu besuchen und erreichen am Nachmittag unser Stammquartier in Tiflis.
180 km 2 Nächte in Tiflis

12.Tag Montag 12.10.: Tiflis
Heute haben wir einen ruhigen Tag in Tiflis - besuchen das spannende Museum mit georgischer Kunst - Gemälde, sowie unglaublich kunstvoll gestaltete Goldschätze - Georgien war nicht umsonst das Land des Goldenen Vlieses - Goldland für die Griechen! Wir haben Zeit für eigene Erkundungen und Einkäufe. Wir können dem Künstler George Mamulashvili im Gemeindehof bei der Arbeit zuschauen, er ist es auch, der als Koch für unser leibliches Wohl sorgt. An unserem letzten Abend werden wir von unserer Gastgeber-Gemeinde mit georgischer Musik und georgischem Tanz verabschiedet. Wer jetzt noch nicht wehmütig ist, wird es spätestens heute Abend werden und sich heimlich sagen: Ich komme wieder!

13.Tag Dienstag 13.10.: Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen - wir fliegen zurück in unseren Heimatort
 

 

 

Eingeschlossene Leistungen:

  • 12 Nächte Vollpension im DZ in Pensionen und schönen Hotels, in Tiflis wohnen wir in den Gästezimmern der Christengemeinschaft
  • sämtliche Eintrittsgelde
  • sämtliche Transfers und Busrundfahrten
  • georgische deutsch sprechende Reiseleitung Nargizi Tizlarishvili
  • Tanja Jorberg Reiseleitung und Kunstbetrachtungen

Nicht im Preis enthalten:

  • Reise-Rücktrittsversicherung (dringend empfohlen)
  • Trinkgelder
  • Flug ( kann gerne über den Veranstalter gebucht werden)

 

Teilnehmer: min.10, max. 25 Personen

Reiseveranstalter: Tanja Jorberg KULTUR.reisen, Gartenstr. 17, 82547 Eurasburg

Unterkünfte Georgien -TJ

Details
  • Pro Person im Doppelzimmer
    1733 €
  • Pro Person im Einzelzimmer
    1883 €

Unterkünfte Georgien -TJ

Alle Übernachtungen finden in Pensionen oder schönen Hotels statt. In Tiflis übernachten die Gäste in den Gäsezimmern der Christengemeinschaft.

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