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Schloss Fürstenstein

Die Ferienwohnungen sind nicht mehr im Besitz des BLLV und können nicht mehr über den Reisedienst gebucht werden. Interessenten wenden sich bitte an Frau Farcas: E-Mail: i.farcas(at)schloss-fuerstenstein.de oder
Tel.: +49 8652 /2235

TIPP DER WOCHE

Dresden – Das Florenz des Nordens - 5 Tage

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Buchungscode:
DRE2019
Termin:
28.10.2019 - 01.11.2019
Preis:
ab 438 € pro Person

„Dresden war“ erinnerte sich Erich Kästner 1957, „eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von sechshundertfünfzigtausend Dresdnern zufällig bewohntes Museum. Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang. Eigentlich müsste es heißen: im Zweiklang. Und mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen, den Wäldern und mit den Gebirgen am Horizont ergab sich sogar ein Dreiklang. Geschichte, Kunst und Natur schwebten über der Stadt.“

Getragen vom politischen Ehrgeiz und ästhetischen Anspruch August des Starken, der zugleich polnischer König war, entwickelte sich Dresden im 18. Jahrhundert zu einer königlichen Hauptstadt von europäischer Bedeutung. Die wirtschaftlichen Grundlagen dafür bestanden vornehmlich im Silberbergbau, dem Handel und der Lage der Stadt. Der Sohn Friedrich August II. und sein Premierminister Heinrich Graf von Brühl waren Bewunderer der italienischen Kunst. Sie kauften mit Kennerschaft europaweit Kunstwerke, wie auch ganze Sammlungen auf und zogen mit ihrem großzügigen Mäzenatentum italienische Künstler in das sächsische „Elbflorenz“. Diese Namensgebung verweist im weiteren Sinne auch auf die Sehnsucht nach mediterraner Lebensart und Gestaltung. Damals entstand die unverwechselbare Silhouette Dresdens, mit Frauenkirche, Augustusbrücke, der katholischen Hofkirche und dem Zwinger, Ikonen europäischer Architektur, die noch bis heute unsere Vorstellung von der ehemaligen Barockmetropole prägen.
Dresden hatte den Zweiten Weltkrieg fast unbeschädigt überstanden, bis es Mitte Februar 1945 Ziel eines Großangriffs britischer und amerikanischer Luftwaffenverbände wurde. Damals zerstörte ein durch Brandbomben ausgelöster Feuersturm die gesamte Innenstadt. Nach dem Krieg wurde mehr abgebrochen als wiederaufgebaut. Auf dem Areal um die Ruine der Frauenkirche, deren Trümmer als Mahnmal gegen den Krieg belassen worden waren, weideten Ende der fünfziger Jahre noch die Schafe. Fast ein halbes Jahrhundert nach ihrer Zerstörung wurde der Grundstein für den Wiederaufbau gelegt und damit die berühmte Dresdner Elbsilhouette, zwischen Marienbrücke und Carolabrücke wieder hergestellt. Es suggeriert das Bild eines vom Barock und Historismus geprägten Dresden, das es so aber nicht mehr gibt. Dieser Wiederaufbau war jedoch nicht der Grund für die letztendlich „temporäre“ Verleihung des Titels UNESCO-Welterbe 2004. Damals wurden neben den landschaftlichen und architektonischen Qualitäten des Elbtals, vor allem „die Schätze der staatlichen Kunstsammlungen und die lebendigen Traditionen in Musik und bildender Kunst“ gewürdigt. Diese Auszeichnung wurde 2009 wegen dem Bau der Waldschlösschenbrücke wieder aberkannt. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts schreibt Heinrich von Kleist an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge: „Aber überhaupt steht der Sachse auf einem höhren Grade der Kultur als unsere Landsleute. Du solltest einmal hören, mit welcher Gewandtheit ein solches sächsisches Mädchen auf Fragen antwortet. Unsere (maulfaulen) Brandenburgerinnen würden Stunden brauchen, um abzutun, was hier in Minuten abgetan wird. Auch findet man häufig selbst in den Dörfern Lauben, Gärten und Kegelbahnen usw., so dass hier nicht bloß, wie bei uns, für das Bedürfnis gesorgt ist, sondern dass man schon einen Schritt weitergerückt ist und auch an das Vergnügen denkt.“

1. Tag, Mo., 28.10.2019 München – Dresden
Eigenanreise nach Dresden. Nach Ankunft in Dresden und Hotelbezug erste Stadterkundung und Orientierung. Wir überqueren die Augustusbrücke, die berühmteste Brücke Dresdens, die die Altstadt mit der Neustadt verbindet. Die Brühlsche Terrasse, auch Balkon Europas genannt, bietet Einblicke in die Renaissance. (4Ü)

2. Tag, Di., 29.10.2019 Zwinger – Gemäldegalerie Alte Meister
Der Zwinger, einst königlicher Festplatz mit Brunnenanlage und barocker Prachtarchitektur, ist heute unser erstes Ziel. Später besuchen wir die Gemäldegalerie Alte Meister, die zu den weltweit größten Sammlungen europäischer Malerei mit Werken von Raffael, Tizian, Veronese, Correggio, Bellotto und Vermeer gehört. Rundgang durch die Porzellansammlung August des Starken, die zu den größten der Welt gehört. Sie beinhaltet das meiste japanische Porzellan außerhalb Japans. Die Semperoper gehört zu den schönsten Musiktheatern Europas. Die ehemalige Katholische Hofkirche St. Trinitatis, Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen, ist unser nächstes Ziel.

3.Tag, Mi., 30.10.2019: Schloss Pillnitz
Nach dem Frühstück machen wir einen Ausflug nach Schloss Pillnitz, der ehemaligen Sommerresidenz des Dresdner Hofes. Die Zigarettenfabrik Yenidze, umgangssprachlich einst „Tabakmoschee“ genannt, gehört zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten Dresdens. Die Neue Synagoge, 2001 geweiht und mehrfach prämiert, ist unsere letzte Station für den heutigen Tag.

4. Tag, Do., 31.10.2019 Frauenkirche – Gemäldegalerie Neue Meister
Heute besichtigen wir u.a.: die Frauenkirche ist der bedeutendste barocke, protestantische Kirchenbau Deutschlands; der Fürstenzug, größtes Porzellanbild weltweit; der Stallhof, der wohl älteste original erhaltene Turnierplatz der Welt; die Gemäldegalerie Neue Meister im Albertinum – ausgewählte Werke des 19. und 20. Jahrhunderts; Besichtigung der Inneren Neustadt mit dem „Canalettoblick“ vom Hotelgarten Bellevue und dem Barockhaus, das die Zerstörungen im Februar 1945 unversehrt überstanden hatte; der Goldene Reiter, das Reiterstandbild August des Starken; die zum Fußgängerboulevard umgestaltete Hauptstraße mit Kügelgenhaus und der Kunsthandwerker- Passage.

5. Tag, Fr., 01.11.2019 Dresden – München
Bevor wir heute abreisen, ist noch genug Zeit für individuelle Streifzüge und Erkundungen. Rückfahrt von Dresden nach München.

Eingeschlossene Leistungen:

  • Bahnfahrt in der 2. Klasse von München nach Dresden
  • 4 Übernachtungen im Hotel Pullmann mit Blick auf die Einkaufsmeile Prager Straße, www.pullman-hotel-dresden.de
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Frühstücksbuffet
  • Ausflüge, Besichtigungen und Transfers inkl. aller Eintrittsgelder lt. Programm
  • Reisebegleitung ab/bis München durch Götz Peter Thiele

Teilnehmerzahl:
Min. 15 Personen – max. 20 Personen

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • persönliche Trinkgelder
  • An- und Abreise


Information zu Reisedokumenten:
Personalausweis oder Reisepass

Reiseveranstalter: BLLV Reisedienst GmbH, Kurfürstenplatz 5 , 80796 München

Hotel Pullmann

Details
  • Pro Person im Doppelzimmer
    438 €
  • Pro Person im Einzelzimmer
    518 €
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